Ich habe einen ganz anderen Namen.

Es war ein ganz normaler Tag, an dem ich wach wurde. Ich bin aufgestanden, habe mich geduscht, mein Brot geschmiert, den Rucksack gepackt und bin zur Arbeit gefahren. Alles wie immer. Als ich im Büro ankam wurde ich auch wie immer begrüßt. „Guten Morgen“ hier, „Aus dem Bett gefallen?“ da, also wie immer.
Ich arbeite zurzeit in einem Großraumbüro, 15 Mitarbeiter Arbeiten mehr oder weniger gemeinsam an einem Projekt, von der groben Planung eines Produktes, bis hin zur Fertigstellung und Vermarktung. John, ein Kollege, mit dem ich auch schon das ein oder andere Bierchen am Wochenende getrunken habe, sagte plötzlich: „Jack, schau dir das mal an, hier stimmt was nicht.“ Da wir keinen Jack im Büro haben, hab ich ihn dann gefragt, wen er meint. Doch er sagte nur trocken:“Na dich, hasst du gestern wieder zu viel Bier vorm Fernseher getrunken, oder was ist los?“ Ich wunderte mich: „Haha, der war gut, ich heiße doch nicht Jack.“ Doch er antwortete: „Klar, was ist los mit dir? Alles in Ordnung?“. Ich wurde wohl Kreide bleich. John setzte mich auf einen Stuhl neben Ihm und rufte vorne im Sekretariat an: „Bringt mal schnell eine Flasche Wasser nach hinten, es ist Wichtig!“ „Ich habe einen ganz anderen Namen.“ weiterlesen

Aufpassen?

„Sag mal, schaffst du es dich in dieses Leben einzumischen? Nein, nicht nur einzumischen sondern auch zu bestehen?“ sagte der kleine Daniel zu Ihr. „Klar doch, ich möchte ihn kennenlernen! Ich will ihm helfen und auf ihn aufpassen. Ich komm schon damit klar!“ sagte die junge Frau energisch. „Aufpassen?“ weiterlesen

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„Christoph, wie zur Hölle sollen wir das erklären? Wie sollen wir die Öffentlichkeit dazu bringen, dafür Steuergelder zu opfern?“ fragt eine wirklich müde klingende Stimme. Es knallt. Wie eine Faust auf den Tisch. Eine weitere Stimme, die nach einem dicken Mann klingt, sagt: „Das, Herr Döpfner, ist viel zu einfach. Erstens werden vermehrt Reportagen über unsere Nachrichtensender ausgestrahlt, anschliessend planen wir mit diesem Internetgeld-Erfinder eine Reise dorthin, so wie eine Realityshow. Die werden unser Format lieben!“ juckst er. “ Dann werden wir die Industrie in Upgrades unterweisen, von 2 auf 3 punkt null und 4 punkTTtt null. Zu guter Letzt werden wir d………..PrrFFrRFFFFFFFFF“ Man hört nur noch ein Krächzen und weißem Rauschen aus den Lautsprechern. Ein schlecht gekleideter Mann nimmt Kopfhörer ab und popelt sich mit seinem kleinen Finger im Ohr.

Ein zweiter Mann schaut ihn an und fragt: „Und, konnte man was brauchbares hören? „Der schlecht gekleidete Mann runzelt die Stirn und sagt: “ Ich soll ja nicht Spoilern, aber die haben unser Mikrofon gefunden und drauf geschossen … Wir sollten eventuell abziehen.“ Der zweite Mann springt auf, sagt: “ In Ordnung.“ und steigt auf dem Kofferraum eines Bullys aus. Er rennt zur Fahrertür, steigt ein und fährt los.

worktitle:Blacksmith of memorabilia

K1

Es ist tiefe dunkle Nacht, als er seine Augen öffnet sieht er in seinem Zimmer nur die Rote Digitaluhr die 02:42 anzeigt, nicht einmal die Straßenbeleuchtung, die sonst sein schönes Zimmer nachts beleuchtet, ist zu sehen. Die plötzliche Kälte hat ihn geweckt, er zittert am ganzen Körper, obwohl abends noch die Heizung hochgedreht wurde. Eine komische Uhrzeit dachte Paul sich, ständig kommen komische Zahlen vor…
Paul nennt diese Zahlen „Nerd-Werte“. Diese haben im eigentlichen Sinne keine Werte, sondern sind fiktiv-besondere Zahlen:
42 Die Antwort auf die Frage: „nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“ (Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams)
1337 Die leed Schrift (von Hackern damals benutzt um einfache Nachrichten zu verschlüsseln leed = 1337)
1990 Geburtsjahr und eine Jahrzehnt vieler Musik
3.5 Geburtstag/Monat aber nur in Verbindung!
4 Lieblingszahl wieso, keine Ahnung
13 Zahl des Pechs
666 Brauchen wir nicht drüber reden… „worktitle:Blacksmith of memorabilia“ weiterlesen