Ich habe einen ganz anderen Namen.

Es war ein ganz normaler Tag, an dem ich wach wurde. Ich bin aufgestanden, habe mich geduscht, mein Brot geschmiert, den Rucksack gepackt und bin zur Arbeit gefahren. Alles wie immer. Als ich im Büro ankam wurde ich auch wie immer begrüßt. „Guten Morgen“ hier, „Aus dem Bett gefallen?“ da, also wie immer.
Ich arbeite zurzeit in einem Großraumbüro, 15 Mitarbeiter Arbeiten mehr oder weniger gemeinsam an einem Projekt, von der groben Planung eines Produktes, bis hin zur Fertigstellung und Vermarktung. John, ein Kollege, mit dem ich auch schon das ein oder andere Bierchen am Wochenende getrunken habe, sagte plötzlich: „Jack, schau dir das mal an, hier stimmt was nicht.“ Da wir keinen Jack im Büro haben, hab ich ihn dann gefragt, wen er meint. Doch er sagte nur trocken:“Na dich, hasst du gestern wieder zu viel Bier vorm Fernseher getrunken, oder was ist los?“ Ich wunderte mich: „Haha, der war gut, ich heiße doch nicht Jack.“ Doch er antwortete: „Klar, was ist los mit dir? Alles in Ordnung?“. Ich wurde wohl Kreide bleich. John setzte mich auf einen Stuhl neben Ihm und rufte vorne im Sekretariat an: „Bringt mal schnell eine Flasche Wasser nach hinten, es ist Wichtig!“ „Ich habe einen ganz anderen Namen.“ weiterlesen

Fragen und Antworten

Wenn man jemanden neu kennen lernt, hat man oft das Problem, wie man ein Thema beginnt. Eine schöne Idee von einer meiner Freunden ist: Frage und Antwort zu spielen. Spiele sind sowieso die beste Art, sich an jemanden zu gewöhnen. Gute Beispiele sind Tiere, wie Löwen. Kurz nach der Geburt sind diese (Nestflüchter hin oder her) aktiv und knabbern z.b. an den Ohren ihrer Brüder und Schwestern, jagen schon kleine Insekten, versuchen sich gegen das Oberhaupt des Rudels durchzusetzen. Dabei wurde wohl beobachtet, dass sich die Oberhäupter öfters besiegen lassen, um so die kleinen in ihrem tun und handeln zu bestärken. „Fragen und Antworten“ weiterlesen

Dat PoTT

In dat Ruhrpott isset wo ich wech komm. Samma solln wa heut die Kottlettschmiede anwerfn?
[Ich wohne im Ruhrpott, mitten in NRW. Sollen wir heute den Grill anfeuern?]

Jack, Johnny und Jim sind alle Kinder des Ruhrpotts (mitten in NRW). Sie hatten sich mehrere Jahre aus den Augen verloren, doch fanden sich wieder. Damals aber bei Seite, Alle drei hängen in letzter Zeit wirklich viel miteinander ab. Sie treffen uns immer an einem Besonderen Punkt. Johnny hatte diesen mal vor Monaten gefunden raus gesucht. Dieser ist auf einer Halde, zentral zwischen den dreien gelegen und Jack und Jim finden den Ort extrem angenehm. Da im Ruhrpott viele Halden vom Bergbau existieren, ist eine weite Aussicht gegeben. Da diese Orte weniger besucht sind, hat man auch seine Ruhe. Wirklich schön.

„Dat PoTT“ weiterlesen

Hessen? Hessen!

Der Weg nach Dorndorf

Wir fahren heute mit dem Zug nach Dorndorf, an der Grenze zu Rheinland Pfalz in Hessen. Eingestiegen sind wir in Bochum. Da kam der Zug immerhin pünktlich. Auf dem Weg nach Köln (erster Umstiegspunkt) ist mein Reisegenosse, nennen wir ihn mal „Marc“, tief eingeschlafen. Er hat so laut geschnarcht, das sogar ein Kind das 2 Reihen hinter uns saß, ankam und fragte ob er vielleicht leiser Schlafen könnte. Ein älterer Herr, neben uns, machte so Bemerkungen wie: „an der Haltestelle „Flughafen Düsseldorf“ gab es gerade eine durchsage, das der Herr im Zug bitte leiser zu schnarchen hat, denn wir hören das Starten der Maschinen nicht mehr. Netterweise habe ich Marc die Nase zugehalten, worauf er den Mund öffnete und aufhörte zu sägen. Das Kind hat sich bedankt und verschwand wieder hinter mit in die reihe. Ja ich fand es schon etwas unhöflich, das die Mutter, die das Schnarchen eindeutig mehr störte als das Kind, das Kind schickte. Gut ich habe wie man es zu erwarten hat, mehr oder weniger Erwachsen reagiert, aber naja. Dem Herren rechts neben uns reichte ich nur 2 Ohrstöpsel, die ich auf Reisen immer mit habe.

Kurz vor Köln weckte ich meinen Begleiter und wir stiegen aus. Vor Ort suchten wir erstmal den Außenbereich des Bahnhofes (Domplatte), um eine Zigarette zu Rauchen..

The dog | so Spielt es?

Das erste Abendessen mit ihr war der Hammer. Sie konnten über alles reden, ohne auch nur einen Gedanken darüber zu verschwenden, was man lieber nicht erzählen sollte. Diese Sympathie die beide verband, ist bis heute ungeschlagen. Er hatte ein einfaches Rahmschnitzel mit Kroketten und sie hatte ein die Schweinemedallion- Pfanne bestellt, mit Bratkartoffeln. Dazu gab es eine Flasche des einen Lieblichen Rotweines den es auf der Karte gab. Es war zwar nicht das schickste Restaurant das es hier gab, aber ganz billig war es auch nicht. Wie er sagte, natürlich um sich im Vorfeld zu entschuldigen, gehobenere Mittelklasse.

Tage später nach dem ersten Date folgte das zweite. Sie waren im Kino, wo man bekanntlich nicht viel miteinander redete. (*Autor: Ich hoffe ich mach das nicht und wir gehen NICHT Spontan ins Kino… sonst gibt es ärger… aber hey, es gab noch nicht mal das erste Date) Da es sich um eine Spontane Idee handelte, war der Kinosaal bis auf einen Loveseat ganz oben in der Ecke, besetzt und so kamen sie sich näher. Das dritte ‚offizielle‘ Date fiel somit aus und beide waren ein cooles Paar. Wenn ich hier cool schreibe, meine ich sowas wie Pepper und Tony Stark (Ironman). Sie hält ihn auf trab und Er vergöttert sie. Sie hält ihm den Rücken frei und er überrascht sie mit vielen wunderschönen frühstücken. Sie kann ihn immer Anrufen, selbst wenn er in dem Wichtigsten Meeting seiner Karriere steckt. Er würde unverzüglich alles absagen, stornieren und sogar anzünden, um Sie glücklich zu machen, doch sie weiß das und unterbricht ihn so gut wie nie.

Doch darauf, liebe Leser,  möchte ich nicht hinaus. „The dog | so Spielt es?“ weiterlesen

es wurde Arbeit!

Nun, es war schon wieder einer dieser scheiss Abende, wo er wie blöd anfing eine Geschichte wie diese Hier zu tippen. Zufällig hatte seine Geschichte den gleichen Anfang wie diese hier. Da dieses Intro schon ewig ausgelutscht war, regte es ihn natürlich auf. Dabei kommt ihm die Erinnerung an frühere Zeiten, in denen er seine Wut nur schubweise los wurde. Er ist regelrecht explodiert und hat auch anderen Schaden zugefügt. Doch den größten Schaden hat er immer sich selber zugefügt. Nein er hat sich nicht selber physisch verletzt, sondern durch seine Ausraster wurde er zur Lachnummer seiner Mitschüler und Freunde. „Bin ich jetzt Stolz, dass ich meine Wut viel besser unter Kontrolle habe?“ dachte er sich, während er weiter tippte, „Nein… ich schäme mich, dass ich so war“. „es wurde Arbeit!“ weiterlesen

Aufpassen?

„Sag mal, schaffst du es dich in dieses Leben einzumischen? Nein, nicht nur einzumischen sondern auch zu bestehen?“ sagte der kleine Daniel zu Ihr. „Klar doch, ich möchte ihn kennenlernen! Ich will ihm helfen und auf ihn aufpassen. Ich komm schon damit klar!“ sagte die junge Frau energisch. „Aufpassen?“ weiterlesen

Titel hier eingeben

„Christoph, wie zur Hölle sollen wir das erklären? Wie sollen wir die Öffentlichkeit dazu bringen, dafür Steuergelder zu opfern?“ fragt eine wirklich müde klingende Stimme. Es knallt. Wie eine Faust auf den Tisch. Eine weitere Stimme, die nach einem dicken Mann klingt, sagt: „Das, Herr Döpfner, ist viel zu einfach. Erstens werden vermehrt Reportagen über unsere Nachrichtensender ausgestrahlt, anschliessend planen wir mit diesem Internetgeld-Erfinder eine Reise dorthin, so wie eine Realityshow. Die werden unser Format lieben!“ juckst er. “ Dann werden wir die Industrie in Upgrades unterweisen, von 2 auf 3 punkt null und 4 punkTTtt null. Zu guter Letzt werden wir d………..PrrFFrRFFFFFFFFF“ Man hört nur noch ein Krächzen und weißem Rauschen aus den Lautsprechern. Ein schlecht gekleideter Mann nimmt Kopfhörer ab und popelt sich mit seinem kleinen Finger im Ohr.

Ein zweiter Mann schaut ihn an und fragt: „Und, konnte man was brauchbares hören? „Der schlecht gekleidete Mann runzelt die Stirn und sagt: “ Ich soll ja nicht Spoilern, aber die haben unser Mikrofon gefunden und drauf geschossen … Wir sollten eventuell abziehen.“ Der zweite Mann springt auf, sagt: “ In Ordnung.“ und steigt auf dem Kofferraum eines Bullys aus. Er rennt zur Fahrertür, steigt ein und fährt los.

worktitle:Blacksmith of memorabilia

K1

Es ist tiefe dunkle Nacht, als er seine Augen öffnet sieht er in seinem Zimmer nur die Rote Digitaluhr die 02:42 anzeigt, nicht einmal die Straßenbeleuchtung, die sonst sein schönes Zimmer nachts beleuchtet, ist zu sehen. Die plötzliche Kälte hat ihn geweckt, er zittert am ganzen Körper, obwohl abends noch die Heizung hochgedreht wurde. Eine komische Uhrzeit dachte Paul sich, ständig kommen komische Zahlen vor…
Paul nennt diese Zahlen „Nerd-Werte“. Diese haben im eigentlichen Sinne keine Werte, sondern sind fiktiv-besondere Zahlen:
42 Die Antwort auf die Frage: „nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“ (Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams)
1337 Die leed Schrift (von Hackern damals benutzt um einfache Nachrichten zu verschlüsseln leed = 1337)
1990 Geburtsjahr und eine Jahrzehnt vieler Musik
3.5 Geburtstag/Monat aber nur in Verbindung!
4 Lieblingszahl wieso, keine Ahnung
13 Zahl des Pechs
666 Brauchen wir nicht drüber reden… „worktitle:Blacksmith of memorabilia“ weiterlesen